Naturschutz und Urbanität | Herausforderungen für eine Stadtplanung

Bild Naturschutz und Urbanität | Herausforderungen für eine Stadtplanung

Gemäß den Prognosen der UNO werden 2030 80 Prozent der Bevölkerung in Städten wohnen. Welche Herausforderungen bedeutet diese Entwicklung für eine Stadtplanung?

Die klimatischen Bedingungen sind bereits heute in vielen Städten an kritischen „Endpunkten" angelangt. Verkehrsdichte und die Emissionen aus Haushalten und Industrie stellen an die politisch Verantwortlichen einer Stadt und ihre Verwaltung ein breites Aufgabenfeld dar.

Auch in Reutlingen müssen wir uns dieser Herausforderung stellen. Ein verändertes Verständnis von Mobilität, Kriterien zur Lebensqualität, die sich verändert haben, machen es notwendig, manche Paradigmen, die bisher galten, zu ändern.

Mobilität verbindet sich nicht mehr so stark mit dem Besitz eines PKW ́s, sondern wird als die Möglichkeit, sich von A nach B zu bewegen, bei der Nutzung von den verschiedensten Verkehrsmittel, verstanden.

Die Lebensqualität wird definiert über Angebote im Bildungs- und Kulturbereich, aber auch in einer quartiersbezogenen Grünstruktur, die für ein gutes Stadtklima sorgt. „Urbanes Gärtnern" ist ein Aspekt dieses Verständnisses. Dort, wo es geht, Flächen entsiegeln und begrünen. Nutzpflanzen ziehen und den urbanen Raum auch als Raum für einen Beitrag zur Ernährung verstehen.

Diesem Themenbereichen widmen sich insbesondere unsere aktuellen Anträge zu „Naturschutz und Urbanität":

  • Organisation der Verwaltung / Umweltschutz
  • Stellenwert von Naturschutz in der urbanen Kommune
  • Erstellung einer Baumschutzsatzung
  • Stadtklima

 

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