Die Grünen und Unabhängigen ::: Mobilität

Umweltverbund stärken | zukunftsfähiges Mobilitätskonzept

Klimaschutz, demographischer Wandel und der Zuzug in die Städte erfordert ein Umdenken in der Verkehrsplanung. Das Verständnis und die Definition des öffentlichen Raums befindet sich seit geraumer Zeit in einem Wandel weg von einer reinen Straßendefinition mit Vorrang für den Automobilverkehr zu einer Definition von Mobilität, die alle Verkehrsteilnehmer als gleichberechtigt ansieht.

Verkehr hat eine dienende Funktion. Die Erfüllung von Bedürfnissen der Menschen ist sein Zweck, im Idealfall ohne andere Menschen dabei zu stören. Um eine Richtung zur Lösung von unvermeidlichen Konfliktlagen zu geben, sollte dem Verkehrsentwicklungsplan (VEP) eine demokratisch legitimierte Priorisierung dieser Bedürfnisse, über die gesetzlichen Regelungen hinaus, zu Grunde liegen. Dazu dienen zum Beispiel „Trendszenarien". Konzeptionelle Veränderungen bedürfen einer begleitenden und frühzeitigen Bürgerbeteiligung sowie einer Öffentlichkeitsarbeit mit entsprechenden Kampagnen.

 

Dietwegtrasse

Presseerklärung zur Dietwegtrasse | Verkehrspolitik von gestern | Dietwegtrasse wieder im Gespräch

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Bild Presseerklärung zur Dietwegtrasse | Verkehrspolitik von gestern | Dietwegtrasse wieder im Gespräch

Verkehrspolitik von gestern - Dietwegtrasse wieder im Gespräch

Presseerklärung vom 18. April 2016

Für die Dietwegtrasse gibt es nicht nur keinen vordringlichen Bedarf, sondern überhaupt keinen. Bevor aus dem Referentenentwurf des Bundesverkehrswegeplans der endgültige Bundes-Verkehrs-Wege-Plan wird, so die Grünen und Unabhängigen, sollte die Dietwegtrasse dringend aus diesem Plan verschwinden.

Mit der Dietwegtrasse sparen Lkw und Autos 1,5 km Strecke - und dafür wird ein Naherholungsgebiet zerstört, zwei Wohngebiete (Humboldtstraße und Sondelfingen hinter Auf Wies) werden durch eine anachronistische Hochstraße verlärmt. Wie zum Hohn behauptetet das Bundes-Verkehrsministerium dennoch, dass "0 Einwohner" vom Verkehrslärm neu oder stärker betroffen würden (http://www.bvwp-projekte.de/strasse/B464-G10-BW/B464-G10-BW.html#).

Was wird entlastet? Ein vierspuriger Tunnel hat dann weniger Verkehr (in der Rommelsbacher Straße) und eine vierspurige Straße durch ein Gewerbegebiet (die Stuttgarter Straße).

"Das ist Verkehrspolitik von gestern, der jede Cleverness fehlt" sagt Stadtrat Holger Bergmann von den Grünen und Unabhängigen. "Es ist uns deshalb unverständlich, warum diese Trasse von der CDU Reutlingen und dem CSU-Verkehrsministerium in Berlin aus der Mottenkiste geholt wird und warum OB Bosch dem scheinbar aufgeschlossen gegenüber steht".

Heute brauchen wir eine integrierte Verkehrspolitik, die sich nicht einseitig auf Straßenbau stützt, aber auch im Straßenbereich sinnvolle Lösungen sucht. Und die brauchen wir auf beiden Seiten des Achalmtunnels, offiziell Scheibengipfeltunnel. Für die Nordseite hören wir nun nebulöse Äußerungen über eine neue Trassenführung, die jegliche Konkretisierung vermissen lassen. Sie scheinen uns nur dazu da zu sein, dass die Nachteile der Dietwegtrasse weggeredet werden.

Auf den ersten Blick und aus Berliner Sicht mag die Dietwegtrasse ein kleiner Lückenschluss zwischen Achalmtunnel und Zubringer Nord sein. Wer die Planung kennt weiß aber um die Schäden, die angerichtet werden und die Grünen und Unabhängigen stellen fest, dass es eine gute Alternative gibt.

"Der Weg vom Tunnelende über die Ost-West-Trasse und die Rommelsbacher Straße (abgekürzt: OWT und Roba) ist mit 4 km gerade mal 1,5 km länger als die Dietwegtrasse" so Bergmann. Die Strecke ist komplett vierspurig, mindestens mit Tempo 60 befahrbar und bis auf einen Knoten sehr leistungsfähig. Es braucht nur eine Rechtsabbiegespur beim Burger King von der Ost-West-Trasse (Schieferstraße) kommend in die Rommelsbacher Straße.

"Dazu werden wir getrennt einen Antrag stellen" kündigt Bergmann an; diese Spur sollte - spätestens - mit Eröffnung des Achalmtunnels befahrbar sein. Außerdem sollten die Ampeln der B28/Ost-West-Trasse an der Kreuzung mit der Silberburgstraße längere Grünzeiten geben.

Ein möglicher Schleichweg über Orschel-Hagen ist mit ebenfalls 4 km gleich lang, aber Dank Tempo 30 in der Nürnberger Straße viel langsamer. Dazu kommen hoffentlich bald die seit langem geplanten Beruhigungsmaßnahmen.
Dem geringen Nutzen von 1,5 km weniger Weg über die Dietwegtrasse stehen hohe Kosten entgegen: 2007, als die Dietwegtrasse zuletzt im Gespräch war, schätzte die BI Keine Dietwegtrasse die jährlichen Folgekosten auf 1,35 Millionen €, davon mehr als ein Drittel für Betriebskosten und Unterhalt. Die Baukosten waren auf 36 Millionen € geschätzt - jetzt geht das Dobrindt-Ministerium von 47 Millionen € aus!
(http://www.keine-dietwegtrasse.de/infos/info0107kosten/index.html bzw. wie oben)

Die Grünen und Unabhängigen setzen darauf die vorhandenen Straßen mit bescheidenen Mitteln auszubauen. Eine Abbiegespur und eine geänderte Ampelschaltung an Stelle von 47 Millionen € können zeigen, dass der Verkehr auch ohne Dietwegtrasse gut bewältigt werden kann.

Für die Fraktion
Holger Bergmann, Rainer Buck

Masterplan Radverkehr - ebike-city Reutlingen

Ein schöner Erfolg! | Ein Baustein für mehr Sicherheit und Komfort im Radverkehr!

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Wir freuen uns, dass im Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss am 10. Oktober 2017 einstimmig dem gemeinsamen Antrag von den Fraktionen der CDU und uns - Die Grünen und Unabhängigen - zum Thema "Vorfahrtsberechtigte Fahrradstraßen" zugestimmt wurde. Damit können vor allem Schülerinnen und Schüler, die über die Moltke- und Bellinostraße zum Johannes-Kepler-Gymnasium, der Freien Georgenschule und der Eichendorff Realschule radeln, noch 2017 mit einem deutlich sicherem Weg zur Schule rechnen. Wir bedanken uns bei der Elterninitiative für radelnde Schüler, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass dieses auf den Weg gebracht wurde.

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FahrradHauptWege für Reutlingen | Ein durchgängiges Konzept für sichere Radwege

Bild FahrradHauptWege für Reutlingen | Ein durchgängiges Konzept für sichere Radwege

Ein durchgängiges Konzept für sichere Radwege zu Schulen, dem Stadtzentrum und dem Hauptbahnhof


Ein schöner Erfolg! - Ein Baustein für mehr Sicherheit und Komfort im Radverkehr!

Wir freuen uns, dass im Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss am 10. Oktober 2017 einstimmig dem gemeinsamen Antrag von den Fraktionen der CDU und uns - Die Grünen und Unabhängigen - zum Thema "Vorfahrtsberechtigte Fahrradstraßen" zugestimmt wurde. Damit können vor allem Schülerinnen und Schüler, die über die Moltke- und Bellinostraße zum Johannes-Kepler-Gymnasium, der Freien Georgenschule und der Eichendorff Realschule radeln, noch 2017 mit einem deutlich sicherem Weg zur Schule rechnen. Wir bedanken uns bei der Elterninitiative für radelnde Schüler, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass dieses auf den Weg gebracht wurde.


unser Flyer

Bitte unterstützen Sie den Vorschlag:

Sprechen Sie mit Ihrer Gemeinderätin oder Ihrem Gemeinderat

Zeigen Sie Ihre Unterstützung auf Facebook: Die Grünen und Unabhängigen in Reutlingen

Oder hier im Netz als Unterstützer im Newsletter.

Oder schreiben Sie an Frau Oberbürgermeisterin Bosch

 

Unterstützende Vereine und Organisationen:

01.12.2016 Arbeitsgemeinschaft Reutlinger Sportvereine e. V. (ARS)

Die Arbeitsgemeinschaft Reutlinger Sportvereine e. V. (ARS) unterstützt "FahrradHauptWege für Reutlingen", da mit den Schulen auch die Sportstätten sicher mit dem Fahrrad angefahren werden können.

Thomas Bader, 1. Vorsitzender

 

13.11.2016 ADFC Reutlingen

Der ADFC unterstützt das Konzept der FahrradHauptWege für Reutlingen. Die FahrradHauptWege definieren eine Reihe von Fahrradstraßen, die mit wenigen Mitteln auf den bestehenden Straßen und Verbindungen realisiert werden können.
Man kann und sollte diese Fahrradstraßen schnell umsetzen. Damit würde erstmals in Reutlingen ein durchgängiges Netz für Radfahrer realisiert, dessen Schwerpunkt in der Erreichbarkeit der Schulen liegt und damit besonderen Fokus auf die Schüler legt, die eine nicht unerhebliche Gruppe der Reutlinger Fahrradfahrer darstellen.
Mit diesem Konzept kann der Einstieg in ein fahrradfreundlicheres Reutlingen gelingen, dies ist aber erst der Anfang.
Wir verweisen hier auf das Radverkehrskonzept Reutlingen, das der ADFC bereits im Juni 2015 vorgestellt hat. Es enthält Radschnellverbindungen für die Stadt und das Umland. Beide Netze sind kompatibel und müssen unbedingt Eingang in den Masterplan Radverkehr finden und zügig umgesetzt werden.

Gerhard Götz, Vorstandssprecher des ADFC Reutlingen

 

10.11.2016 Verkehrsclub Deutschland Kreisverband Reutlingen e.V.

Der VCD Reutlingen unterstützt den Vorschlag FahrradHauptWege. Vor allem Schulwege werden durch Fahrradstraßen sicherer. Das vorgeschlagene Konzept ist kostengünstig und schnell umsetzbar.
Go Live 30.06.2018 - Hieran müssen sich die Stadtverwaltung und der Gemeinderat messen lassen.

Florian Müller

 

Neuigkeiten:

28.11.2016 Präsentation "Radwegplan für das Friedrich-List-Gymnasium, Stand 2008" auf der Sitzung des Gesamt-Eltern-Beirats Reutlinger Schulen (GEB)

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08. - 15. - 22.10.2016 Infostand am Marktplatz (Spitalhof)

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05.10.2016 Unsere Vorschläge sind auf Facebook - die Diskussion kann beginnen. Unser Flyer wird veröffentlicht.

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24.09.2016 Gea zum Masterplan Radverkehr
»Diese Stadt hat ein Verkehrssicherheitsproblem« " - Gea zum Masterplan Radverkehr

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07.09.2016 Wir reichen unsere Vorschläge bei der Stadtverwaltung ein. Beim Verkehrsausschuss am 22.09. waren die Vorschläge als Drucksache 16/005/87 auf der Tagesordnung; die Verwaltung hat zugesagt sie im Rahmen des Masterplans zu prüfen.

Wir hatten geschrieben:

Sehr geehrte Frau Bosch,

wir haben verschiedene Vorschläge für ein Netz von FahrradHauptWegen in der Reutlinger Innenstadt. Wir bitten Sie diese Vorschläge beim Masterplan Radverkehr durch das Planungsbüro prüfen zu lassen. Eine Umsetzung dieser Vorschläge bis zum 30.6.2018 erscheint uns realistisch.

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Um Reutlingen für den Radverkehr attraktiver zu machen, schlagen wir radbevorrechtigte Nebenstraßen (= FahrradHauptWege) vor.

FahrradHauptWege sollten radbevorrechtigt, durchgehend, direkt sein und das sichere Erreichen von Schulen, Innenstadt und Bahnhof ermöglichen.

Radbevorrechtigte Wegeführung auf Nebenstraßen bringt mehr Sicherheit und damit mehr Attraktivität.

Reutlinger Nebenstraßen bieten eine bestehende Infrastruktur um mit kleinsten Anpassungen ein Netz von durchgängigen FahrradHauptWegen zu ermöglichen ohne dabei andere Verkehrsteilnehmer zu beschränken.

Mit einem geringen Budget viel erreichen zu können sollte uns zu einem entschlossenen Handeln ermutigen.

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Neues Stadtbusnetz

Das neue Stadtbusnetz nimmt Gestalt an

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"Das neue Stadtbusnetz nimmt Gestalt an, mit Taktverdichtung und den deutlich verbesserten Anbindungen der Ortsbezirke sind wir auf einem gutem Weg. An einigen stellen sehen wir allerdings noch Ergänzungsbedarf und haben Änderungsvorschläge als Antrag eingereicht. Wir haben ebenfalls beantragt, die aktuelle Situation zu nutzen, um erste Schritte einzuleiten, um die RSV vollkommen zu kommunalisieren."

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Regionalstadtbahn

"Regional-Stadtbahn Neckar-Alb - Fahrt durch die Gartenstraße in Reutlingen"

Steigen Sie ein in eine virtuelle Fahrt durch die Reutlinger Innenstadt!

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Mit einem insgesamt 190 km langen Schienennetz (ca. 20 km in Reutlingen) soll die Reutlinger Innenstadt besser an das Oberzentrum Reutlingen-Tübingen und die Region Neckar-Alb angeschlossen werden.

http://www.reutlingen.de/de/Leben-in-Reutlingen/Umwelt+Verkehr/Verkehr/Regionalstadtbahn

Es geht voran!

Ein Stadtbahnsystem für die Region Neckar-Alb schlagen die Grünen seit Mitte der 80er Jahre vor.

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Bild Es geht voran!

 

Die Stadtbahn kann kommen!

In den nächsten Wochen und Monaten wird sich zeigen, welche Kommunalpolitiker es ernst meinen mit der Stadtbahn. Das GVFG (Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetz) ist verlängert, dank des Einsatzes von Winfried Kretschmann und Winne Hermann beim Flüchtlingsgipfel in Berlin. Sie haben die Chance genutzt im Paket mit der Flüchtlingsfinanzierung den Bund auch beim GVFG zu einer Einigung zu drängen.

Nun sagt die Stadt Reutlingen zu recht (in der Vorlage 15/087/02): "Für die Finanzierung der Regionalstadtbahn Neckar-Alb hat sich durch die Fortschreibung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) über das Jahr 2019 hinaus eine solide Perspektive ergeben." Die Stadt geht weiter voran mit einer "Frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zur Regional-Stadtbahn Neckar-Alb" am 12.01.2016 um 18:00 Uhr im Spitalhof. FreundInnen der Stadtbahn, kommt zu dieser Veranstaltung!

Der Landkreis hingegen verkündet (in der Vorlage IX-0204) dass es noch Gespräche bedürfe, "um Klarheit über die weiteren Finanzierungsperspektiven für Modul 1 durch die Entscheidung über die Fortführung des Bundes-GVFG zu geben." Sprachlich holprig, wie auch die haltlose Anklage an das Land: "Das Projekt Regional-Stadtbahn Neckar-Alb (Modul 1) wurde bisher durch das Land nachrangig priorisiert. Wie geht das Land mit der beschlossenen, negativen Priorisierung um?" Es ist schon Wahlkampf, wenn Landrat Reumann ausgerechnet bei der Landesregierung den bösen Buben sieht, der die Stadtbahn nicht wolle. Selbst hingegen will er die Co-Finanzierung des Moduls 1 nicht in den Kreishaushalt aufnehmen!

Die Grüne Kreistagsfraktion wird versuchen dennoch ausreichend Mittel in den Kreishaushalt zu bringen!

Was ist auf kommunaler Ebene nun wichtig? Mit Beschlüssen in den Gemeinden und im Kreistag muss nach Abschluss der fast fertigen Entwurfs- und Genehmigungsplanung für Modul 1 nun der GVFG-Antrag gestellt werden. Daraus folgt das Bekenntnis die 20% kommunalen Kosten zu bezahlen und diese zwischen den Landkreisen und Gemeinden aufzuteilen. Praktisch zwingend ist dann auch eine Planungsgesellschaft zu gründen, die künftig Planung und Bau verantwortet.

Neben diesem ersten und dringenden Schritt, der die Stadtbahn aufs Gleis setzt, müssen wir aber auch den zweiten Schritt tun und die Planung der Innenstadtstrecke angehen. Denn das Modul 1 ist eine reine Eisenbahnstrecke, eine Modernisierung des jetzigen Zugangebots mit elektrischen Fahrzeugen und dichterem Takt. Aber der Clou der Regional-Stadtbahn ist ja die Verknüpfung der Eisenbahn und der Straßenbahn, also der Betrieb von Strecken in der Stadt, auf der Straße, mit den Strecken auf den bestehenden Bahnlinien. Das müssen wir nun planen, dafür müssen wir die Vorplanung (HOAI 1+2) für die Innenstadtstrecke in Reutlingen nun im Gemeinderat in Auftrag geben.

Wir haben im Gemeinderat den entsprechenden Antrag gestellt.

Zwei interessante Punkte stehen im Mittelpunkt der Diskussion: Wie wird die Stadtbahn von der Straße in die Bahnlinie "eingeschleift", so der Fachbegriff? Und wird die Bahn auf der Gartenstraße und Albstraße geführt, wie es die bisherigen Planungen - nach grüner Meinung zu Recht - vorsehen? Oder soll sie auf der Lederstraße sein, damit sie an der Stadthalle vorbei führt?

Letzteres kann mit Argumenten ziemlich klar entscheiden: Die Variante Gartenstraße ist in Erschließung und Verknüpfung mit dem ÖPNV klar besser und liefert deshalb in der offiziellen "Standardisierten Bewertung" die entscheidenden Pluspunkte für einen volkswirtschaftlichen Nutzen, der größer als die Kosten ist.

Am Bahnhof ist die Einschleifung Richtung Metzingen unproblematisch. Die Bahn soll von der Gartenstraße kommend vor dem Bahnhof nach rechts in die Bahnhofstraße abbiegen, dort halten, und dann nach Ende des Bahnsteig 1 in die Eisenbahn einschleifen. Richtung Tübingen ist es umstritten: während wir die direkte Einschleifung (Abriss des Bahnhof-Imbiss-Anbaus) wollen, schlägt die Stadtverwaltung 350m Fahrt Richtung Metzingen, Fahrtrichtungswechsel, und dann 350m zurück zum Bahnhof vor. Dieser Umweg von 700m ist länger als die gesamte Gartenstraße!

Das ist aber ein Detail, das in der weiteren Diskussion, gerade auch mit dem Verein Pro RegioStadtbahn, geklärt werden kann. Insgesamt ist es sehr, sehr positiv, dass die Stadt Reutlingen voran geht, Planungen vorstellt und mit den BürgerInnnen diskutiert. Wir freuen uns, dass unser Anliegen Stadtbahn vorwärts fährt!

Holger Bergmann


Download: Unseren grünen Stadtbahn-Flyer (Zeitungsbeilage) gibt es unter www.gruene-reutlingen.de

 

Verkehrsentwicklungsplan

Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes

Die Mobilität im urbanen Raum braucht gute Konzepte für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Verkehrsteilnehmer.

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In mehreren Klausurtagungen sind dem Gemeinderat Analysen des Istzustands vorgelegt worden. Teilweise sind von den Experten Empfehlungen formuliert worden. Die Stadtverwaltung hat zum Thema „Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes“ in einer Vorlage 2011 (GR-Vorlage 11/018/01) sechs Hauptziele definiert, allerdings sind diese sehr allgemein gehalten. Konkretisierungen und Zielfestlegungen hat es allerdings bisher nicht gegeben. mehr hier.....

Nachdem von unserer Fraktion bereits 2009 ein Antragspaket zu den Vorgaben für die Erarbeitung eines Verkehrsentwicklungsplanes eingereicht wurde, haben wir im Jahr 2012 ein Eckpunktepapier mit konkreten Zielsetzungen zu den von der Stadtverwaltung benannten Hauptzielen formuliert.

Beide Antragspakete sind bisher noch nicht abgearbeitet.

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