Die Grünen und Unabhängigen ::: Kultur

Gesellschaftliche Teilhabe | Kulturelle Vielfalt

Wir halten Kulturförderung nicht für Luxus, sondern für eine gesellschaftliche und kommunale Aufgabe.Eine vielfältige Kulturlandschaft erfordert gesicherte Rahmenbedingungen und stetige Weiterentwicklung.

Gedenkkonzeption

Erstellung einer Gedenkkonzeption

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Zur Kultur einer Stadt gehört auch das Gedenken an die Opfer der nationasozialistischen Schreckensherrrschaft, dies als Mahnmal und als Aufruf, gesellschaftliche Entwicklungen wach und aufmerksam wahr zu nehmen. Zeitzeugen werden für die junge Generation nicht mehr als Vermittler da sein. Das Gedenken darf nicht nur in Vitrinen und Austellungen stattfinden, sondern sollte ebenfalls im Alltag und in der Öffentlichkeit präsent sein. Aus diesem Grund haben wir einen Antrag zur Erstellung einer Gedenkonzeption gestellt.

Historische Bausubstanz

Erhalt des historischen Bildes Stadtmauerstraße | Schreiben an Frau Hotz

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Sehr geehrte Frau Hotz,
Anwohnerinnen und Anwohner der Stadtmauerstraße haben uns Stadträtinnen und Stadträte angeschrieben, da sie große Bedenken zu den Ausbauplanungen des Stadtmauerhauses Nr. 29 haben. Trotz der nachhbarschaftlichen Einsprüche wurden die Pläne nur geringfügig geändert.
Alle bisher sanierten Stadtmauerhäuser wurden so ertüchtigt, dass die Gesamtansicht des Ensembles erhalten wurde.
Die vorliegenden Planungen zum Ausbau des Hauses Nr. 29 zeigen jedoch Dimensionen auf, die auch nach unserer Einschätzung die Ansicht und Gestalt der denkmalgeschützten Gesamtanlage maßgeblich verändern.
Die Stellungnahme des Geschichtsvereins dazu spricht eine deutliche Sprache.
Die historische, stadtgeschichtliche, aber auch touristische Bedeutung dieses Straßenzuges ist ausreichend bekannt. Zahlreiche Abbildungen und von Touristen als Fotomotiv gewählt, belegen, dass dieses Stück Stadtmauer mit den angebauten Häusern in dieser mittelalterlich anmutenden Gestalt zu erhalten ist.
Der Gemeinderat steht auch für die Stadtgeschichte und den Erhalt ihrer Zeugnisse in der Verantwortung. Wir verweisen auf den § 19 (2) des Denkmalschutzgesetzes BadenWürttemberg zu Gesamtanlagen hin: „Veränderungen an dem geschützten Bild der Gesamtanlage bedürfen der Genehmigung der unteren Denkmalschutzbehörde. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die Veränderung das Bild der Gesamtanlage nur unerheblich oder nur vorübergehend beeinträchtigen würde oder wenn überwiegende Gründe des Gemeinwohls unausweichlich
Berücksichtigung verlangen. Die Denkmalschutzbehörde hat vor ihrer Entscheidung die Gemeinde
zu hören."
Wir bitten Sie deshalb, das laufende Baugenehmigungsverfahren auszusetzen und dem BVUA dieses Vorhaben zur Beratung vorzulegen. Lediglich eine Information des Gremiums ist der Bedeutung des Eingriffs nicht angemessen.

Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Janz
für die Fraktion

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Kulturkonzeption

Kulturkonzeption Reutlingen 2006

Unsere Fraktion konnte mit Unterstützung anderer Mitglieder des Gemeinderats Akteneinsicht beantragen.

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Im Januar 2006 ist die „kultukonzeptionreutlingen2006" vom Gemeinderat verabschiedet worden, mit der das Profil Reutlingens als Kulturstadt geschärft werden soll. Dort wird beschrieben, was in den Sparten Musik, Theater, Tanz, Bildende Kunst, Literatur und Bildung, Film, Jugend- und Vereinskultur, Geschichte und Baukultur, internationale Beziehungen in unserer Stadt angeboten wird. Außerdem werden perspektivische Maßnahmen aufgeführt, die von der Kommunalpolitik beschlossen werden sollen.

etwas kunstEin deutlicher Mangel ist im Bereich Marketingkonzept festzustellen. Dazu hat die Verwaltung ein externes Büro im Jahr 2009 beauftragt, eine Marketingkonzeption zu erstellen. Obwohl dafür 30 000 € ausgegeben wurden, wurde das Konzept dem Gemeinderat auch auf einen Antrag hin nicht zugänglich gemacht. Unsere Fraktion konnte mit Unterstützung anderer Mitglieder des Gemeinderats Akteneinsicht beantragen. Nachdem 25 Prozent des Gemeinderats unterschrieben hatten, musste uns die Verwaltung laut Gemeindeordnung die Unterlagen zeigen.

 

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