Die Grünen und Unabhängigen ::: Archiv

Gemeinderatsarbeit | transparente Politik

Hier finden Sie nach Datum sortiert unsere Anträge und Anfragen, Hinweise auf die entsprechenden Gemeinderatsdrucksachen, Pressemitteilungen und sonstige Veröffentlichungen.

35 Jahre Grüne und Unabhängige im Reutlinger Gemeinderat

Das möchten wir mit Ihnen / Euch feiern!

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35 Jahre grüne Kommunalpolitik | begonnen mit einem Stadtrat im 41-köpfigen Gremium, heute mit 7 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten. Das möchten wir mit Ihnen / Euch feiern!

Am Freitag, den 18. September 2015 mit einem kulinarischen und literarischen Abend

und am Samstag, den 19. September 2015 mit einem vielfältigen Programm in der Zeit zwischen 10:30 Uhr und 20 Uhr.

Und das alles in einem Zelt auf dem Albtorplatz. Seien Sie gespannt!

Näheres zum Programm bald hier.

Aus der Fraktion

Foto Fraktion 2014 bis Juli 2017

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Bild Foto Fraktion 2014 bis Juli 2017

vorne: Susanne Müller, Njeri Kinyanjui, Sabine Gross, Holger Bergmann

hinten: Gabriele Janz, Rainer Buck, Marcellus Kolompar

Foto Fraktion bis 2014

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Rainer Buck, Marcellus Kolompar, Sabine Gross, Gabriele Janz

Kinder | Jugend | Familie

Sozialforum – Podiumsdiskussion im Spitalhof über Armut als Risikofaktor für die kindliche Entwicklung

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Pressetext

 

Sozialforum – Podiumsdiskussion im Spitalhof uber Armut als Risikofaktor für die kindliche

Entwicklung „Gleiche Startchancen fur alle Kinder schaffen“

 

Reutlingen. „Kinder aus einkommensarmen Familien haben nachweislich weniger Bildungs- und

Entwicklungschancen“, sagte Stadträtin Sabine Gross von den Grünen und

Unabhängigen bei der Podiumsdiskussion „Kinder und Familien in Not“ des Sozialforums

Reutlingen, die kürzlich im Spitalhof stattfand. Das Aufwachsen unter Armutsbedingungen

sei ein Risikofaktor für die kindliche Entwicklung. „Armut bedeutet also auch soziale

Ausgrenzung und es entsteht ein Mangel an Verwirklichungschancen“. Armut schränke die

gleichberechtigte Teilhabe an den Aktivitaten der Gesellschaft stark ein, beispielsweise im

kulturellen Bereich.

Minijobs, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit lassen immer mehr Menschen nicht

mehr ausreichend Geld verdienen. Jedenfalls nicht so, dass der Lebensunterhalt sicher

gestellt ist. Aus dem Bericht zu den Entwicklungen der Leistungen des SGB II des Landkreises

Reutlingen geht hervor, dass die Zahl der Personen, die aufstockende Leistungen erhalten, in

den letzten Jahren um 20 Prozent angestiegen ist.

Es gibt auch einen starken Zusammenhang zwischen Armutsrisiko und der Familienform,

stellte Stadträtin Gross, die auch im städtischen Sozialauschuss mitarbeitet, fest. 46 Prozent

der alleinerziehenden Familien haben ein erhöhtes Armutsrisiko, bei den kinderreichen

Familien sind es 22 Prozent. In Reutlingen hat die AWO (Arbeiterwohlfahrt Kreisverband

Reutlingen e.V.) mit der Stadt und dem Landkreis Reutlingen, deshalb je einen

Lebenslagenbericht zu kinderreichen Familien und Alleinerziehenden erstellt, aus dem sich

Handlungsanleitungen ableiten lassen.

Im Hinblick auf die Reutlinger Förderungsmöglichkeiten stellten die Diskutierenden an

diesem Abend übereinstimmend fest, dass Angebote wie das Reutlinger Gutscheinheft und

die Bildungs‐ und Teilhabe‐Gutscheine unter den Bedürftigen zu wenig bekannt sind und die

praktische Handhabung zu kompliziert ist. In Reutlingen wurden im vergangenen Jahr 1.446

Reutlinger Gutscheinhefte und 1.122 Kindergutscheinhefte ausgegeben. Doch der

Personenkreis ist nicht identisch mit den Bildungs‐ und Teilhabepaketen (BUT). Außerdem

sind die Einsatzmöglichkeiten des BUT beschränkt, da es so viele Auflagen und Vorschriften

gibt, z.B. beim Nachhilfeunterricht.

Deshalb würde es Sinn ergeben ein Projekt zu starten, das den Nutzen und die Wirkung der

Angebote mit den Betroffenen zusammen evaluiert, waren sich die Fachleute auf dem

Podium einig. Außerdem muss das Thema Kindergrundsicherung angegangen werden, um

gerechte Startchancen für alle Kinder zu gewährleisten.

 

Kommunalwahl 2014

Unser Wahlprogramm | Grün für die Stadt

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Stadt | Bürgerbeteiligung

Einmischen erwünscht!

Wir wollen direkte Beteiligungsmöglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger erreichen, barrierefrei und ergebnisoffen. Anhörung und Mitsprache müssen bei Entscheidungen von Verwaltung und Gemeinderat gewährleistet sein. Es soll eine weitreichende Kultur der Bürgermitwirkung entstehen, die in erster Linie von der

Verwaltungsspitze ermöglicht werden muss.

  • Bürgerbeteiligung darf nicht auf die gesetzlichen Vorgaben beschränkt bleiben.

  • Bürgerinitiativen und bürgerschaftliches Engagement sollen gestärkt werden.

  • Wir unterstützen die Einführung eines Bürgerhaushalts, um die direkte Einwirkung der Bürgerinnen und Bürger auf politische Entscheidungen zu verstärken.

  • Wir unterstützen die Einrichtung eines Beteiligungsportals im Internet auf der städtischen Homepage. Dadurch können Informationsvermittlung, Meinungsbildung und Ideen aus der Bürgerschaft öffentlich gemacht werden.

  • Wir wollen die Möglichkeiten der Gemeindeordnung ausschöpfen, damit möglichst viele Tagesordnungspunkte in den Ausschüssen öffentlich vorberaten werden.

  • Die Geschäftspolitik und Zielsetzungen der städtischen Tochterunternehmen sollen, soweit rechtlich erlaubt, transparent gemacht werden.

  • Um die Belange von Frauen in allen Lebensbereichen zu stärken, fordern wir die Ausweitung der Zuständigkeit der Gleichstellungsbeauftragten auf die Belange aller Frauen in der Stadt.

  • Wir machen uns für eine geschlechtersensible Sprache in Vorschriften, Gemeinderatsdrucksachen und Merkblättern stark.

 

Grüne Kommunalpolitik setzt sich für Transparenz ein.

Grüne Kommunalpolitik ermöglicht Mitwirkung.

 

Stadt | Gesellschaft

Unterschiedliche finanzielle Grundlagen führen dazu, dass die Kluft zwischen arm und reich auch in Reutlingen immer größer wird. Die Vielfalt der sozialen Lebensformen stellt ebenso wie die geschlechtliche Vielfalt und die selbst bestimmte sexuelle Orientierung eine große Bereicherung dar, aber auch eine besondere

Herausforderung. Wir setzen uns dafür ein, dass

  • die Stadtverwaltung regelmäßig einen Armut undReichtumsbericht erstellt, damit geeignete Maßnahmen ergriffen werden können.

  • auch in den Bezirksgemeinden die Lebensbedingungen für alle Lebensstufen und Lebensentwürfe erhalten, geschaffen und gestärkt werden.

Grüne Gesellschaftspolitik setzt sich für die freie Entfaltung individueller Lebensentwürfe ein.

 

Stadt | Wohnen

Wohnraum ist eine Grundvoraussetzung, damit Menschen ihre berufliche und soziale Kompetenz in das gesellschaftliche Leben unserer Stadt einbringen können. Wohnraum muss für alle zugänglich und bezahlbar sein. Wir fordern, dass

  • für Familien, Geringverdienende, Rentnerinnen und Rentner und Studierende bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird.

  • Flüchtlingen in der Anschlussunterbringung angemessener Wohnraum zur Verfügung gestellt wird.

  • für Wohnsitzlose und Obdachlose mehr bedarfsgerechte Wohnungen durch Stadt und GWG geschaffen werden.

Grüne Wohnungspolitik setzt sich für bezahlbaren Wohnraum ein.

 

Stadt | Integration

37 % unserer Bürgerinnen und Bürger haben einen Migrationshintergrund, manche leben in zweiter oder dritter Generation in Reutlingen. Der Prozess der

Integration muss fortgesetzt und die Akzeptanz von Flüchtlingen, die in unsere Stadt kommen, gestärkt werden. Wir fordern

  • eine soziale und wirtschaftliche Integration mit dezentraler Unterbringung der Flüchtlinge und die Unterstützung von integrativen Sportprojekten.

  • ein größeres Angebot an Sprachkursen in Anlehnung an „Mama lernt Deutsch, Papa auch“

  • in Pflegeeinrichtungen die kulturellen und religiösen Belange alter Menschen stärker zu berücksichtigen.

Grüne Integrationspolitik setzt sich für alle Menschen in unserer Stadt ein.

 

Stadt | Inklusion

Wir fordern die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Die Vorgaben zur Inklusion müssen schrittweise in allen Lebensbereichen verwirklicht

werden. Wir setzen uns dafür ein, dass

  • der Zugang zu allen Bildungseinrichtungen, kulturellen und sportlichen Angeboten barrierefrei möglich ist.

  • Mobilität für alle ermöglicht wird.

  • sich die Stadt für die Rechte der Menschen mit Unterstützungsbedarf einsetzt.

  • ein Behindertenbeirat als beratender Ausschuss des Gemeinderats eingerichtet wird, damit die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen bei Entscheidungsprozessen geltend gemacht werden können.

Grüne Inklusionspolitik setzt sich für den Abbau von Barrieren ein.

 

Stadt | Familie

Die Familie, definiert als eine Lebens und Verantwortungsgemeinschaft mit Kindern,

erfordert den Ausbau einer familienfreundlichen Infrastruktur. Dies erhöht die Attraktivität von Reutlingen als wichtigen Standortfaktor.

Wir fordern daher für den Bereich der Kinderbetreuung:

  • ein dem Einkommen gerecht werdendes Gebührensystem.

  • die Qualitätssicherung in Kinderbetreuungseinrichtungen.

  • Fördermaßnahmen wie eine gezielte Sprachförderung für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf in Bildungseinrichtungen und Kindertagesstätten.

  • eine Qualitätsoffensive in Stadtgebieten mit sozialen Brennpunkten.

  • im Interesse der vorschulischen Bildung die schrittweise Einführung der Gebührenfreiheit im 3. Kindergartenjahr; dabei halten wir eine Kostenbeteiligung des Landes für erforderlich.

Grüne Familienpolitik setzt sich für familienfreundliche Standortfaktoren ein.

Grüne Sozialpolitik setzt sich für die Förderung aller Kinder ein.

 

Stadt | Schulstandort

Reutlingen als ausgewiesener Schulstandort mit seinen breit gefächerten Schul- und Ausbildungsangeboten bietet gute Voraussetzungen für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung im Schulbereich. Wir setzen uns dafür ein, dass

  • innovative Schulkonzepte wie die Gemeinschaftsschule von der

    Kommunalpolitik unterstützt werden.

  • Inklusion und Barrierefreiheit keine leeren Worthülsen bleiben, alle Kinder sollen die Schulen besuchen, die ihnen entspricht.

  • im Konsens mit den Fördervereinen die Entwicklung von Ganztagsschulen gefördert wird und die Fördervereine dabei ausreichend Unterstützung erhalten.

Grüne Bildungspolitik setzt sich für innovative Bildungskonzepte ein.

Grüne Bildungspolitik sorgt für bessere Bildungschancen.

 

Stadt | Jugend

Wir wollen Jugendliche in ihrer Entwicklung unterstützen und stärken. Hierfür wollen wir ihnen Freiräume schaffen und belassen sowie Jugendliche als ExpertInnen und Experten ihrer eigenen Situation in Planungen einbeziehen. Wir setzen uns dafür ein, dass

  • offene Beteiligungsformen für Kinder und Jugendliche eingesetzt und in die Entwicklung von Jugendarbeit einbezogen werden.

  • selbstverwaltete Jugendzentren wie die Galerie Zelle e.V. in ihrer Eigenständigkeit gestärkt werden.

  • junge Menschen nicht aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden.

Grüne Jugendpolitik unterstützt und fördert die Eigeninitiative junger Menschen.

 

 

Stadt | Kultur

In den letzten Jahren hat sich in Reutlingen erfreulicherweise eine vielfältige Kulturlandschaft entwickelt, die gesicherte Rahmenbedingungen braucht und sorgfältig weiterentwickelt werden soll. Wir halten Kulturförderung nicht für Luxus, sondern für eine gesellschaftliche und kommunale Aufgabe.

Wir setzen uns dafür ein, dass

  • die Kulturkonzeption 2006 fortgeschrieben wird.

  • kulturelle Angebote gleichwertig gefördert werden und es keine Beeinträchtigung durch die jährliche Förderung der Stadthalle geben darf.

  • die barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben als kultureller Auftrag gefördert und gesichert wird.

  • Menschen mit Migrationsgeschichte hier Entfaltungsmöglichkeiten finden.

  • die Partnerschaften und Verbindungen mit Städten in anderen Ländern weiterhin gepflegt werden.

Grüne Kulturpolitik ermöglicht und fördert Vielfalt.

Grüne Kulturpolitik heißt gesellschaftliche Teilhabe.

 

Stadt | Sport

Reutlingen hat traditionell im Breiten- und Leistungssport eine starke und ausgeprägte Vereinsstruktur. Sport kann Grenzen überwinden und Menschen aus unterschiedlichsten Lebenszusammenhängen verbinden. Kinder und Jugendliche werden in ihrer körperlichen und sozialen Entwicklung gefördert.

Wir setzen uns für die ideelle und finanzielle Sportförderung ein,

  • damit Vereine ihre gesundheitlichen, sozialen und kulturellen Aufgaben erfüllen können.

  • auch der Freizeitsport einen festen Platz im städtischen Angebot hat.

  • allen der Zugang zu Freizeitsporteinrichtungen, auch zu Schwimmbädern,

  • möglich ist.

Grüne Sportpolitik setzt sich für eine partnerschaftliche und verlässliche Unterstützung des Sports ein.

 

Stadt | Entwicklung

Schönes erhalten – Neues wagen – Identität wahren

Unsere Leitsätze sind vernetztes und ressourcenorientiertes Denken und Handeln, historische Bausubstanz erhalten und weiterentwickeln sowie innovative Ansätze fördern. Handel und Gewerbe, die Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum und die Gestaltung des öffentlichen Raums sind dabei in gleicher Weise zu beachten.

Wir setzen uns dafür ein, dass

  • Kriterien zum Stadtklima ermittelt und in Bebauungsplänen und

    Stadtentwicklungsmaßnahmen beachtet werden.

  • der Stellenwert des Naturschutzes im urbanen Raum gestärkt wird.

  • öffentliche Grünflächen zu gemeinsam nutzbaren Gemüse- und Obstflächen im Sinne von „urban gardening“ werden.

  • der noch bestehende Streuobstwiesengürtel als ökologisch besonders wertvolle Fläche erhalten und gestärkt wird.

  • Grüne Stadtentwicklung orientiert sich an den Ressourcen unserer Stadt.

Grüne Stadtentwicklung zeigt, dass sich Naturschutz und Urbanität

vereinbaren lassen.

 

Stadt | Verkehr

Stau – Stress – Abgase

Alltag im Reutlinger Stadtverkehr. Wir meinen, das muss nicht so sein. Dazu brauchen wir zukunftsfähige Verkehrswege.

Deshalb setzen wir uns dafür ein:

  • die Planungen für die Regionalstadtbahn voranzubringen.

  • eine Radwegkonzeption zu erstellen, die auch beinhaltet Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen.

  • Radschnellverbindungen zu schaffen.

  • die Attraktivität des Busverkehrs durch eine Taktverbesserung zu steigern

  • Haltezeiten am Busbahnhof zu verkürzen und eine bessere Anbindung an den Bahnverkehr zu schaffen.

  • gleichberechtigte Verkehrsräume im Sinne von „shared space“ zu schaffen.

  • Wohnstraßen zu Spielstraßen umzugestalten, um Bewegungsräume zu schaffen.

  • die Aufenthaltsqualität der öffentlichen Plätze und Wege zu verbessern.

Grüne Verkehrspolitik setzt sich für ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept ein.

Grüne Verkehrspolitik wertet den öffentlichen Raum auf.

 

Stadt | Ökologie

Starkregen – Hagelstürme – Erdrutsche – Hitzeperioden

Der Klimawandel hat weitreichende Folgen, die jeden und jede betreffen – auch uns in Reutlingen. Was wir vor Ort tun können, werden wir weiter mit Beharrlichkeit anmahnen.

Wir setzen uns für diese Ziele ein:

  • Reduzierung der Treibhausgase bis zum Jahr 2030 um 55 %, bis 2050 um 80 bis 95 % - entsprechend den Zielsetzungen der Bundesregierung und der Landesregierung.

  • Förderung des ökologischen Bauens.

  • Ökologische Sanierung von Altbauten.

  • Festlegung von Energiestandards in städtebaulichen Verträgen und beim Verkauf von gemeindeeigenen Grundstücken.

  • Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung.

  • Erhalt von Grünflächen und Bäumen in der Stadt, Erlass einer

    Baumschutzsatzung, ortsnahe Ausgleichsmaßnahmen.

  • Reduzierung des Feinstaubs durch verkehrsreduzierende Maßnahmen.

Grüne Umweltpolitik fordert ambitionierte Zielsetzungen im Klimaschutz.Grüne Umweltpolitik steht für Nachhaltigkeit.

Stadt | Finanzen

Der Weg des Schuldenabbaus muss konsequent weiter gegangen werden, um politische Handlungsfähigkeit zu erhalten. Nach strikter Ausgabenprüfung muss aufgrund der derzeit guten wirtschaftlichen Lage ein Teil der zusätzlichen Steuereinnahmen in den Schuldenabbau fließen. Sparen und Investieren stellen nicht

zwingend einen Gegensatz dar. Insbesondere sind im Rahmen einer nachhaltigen – also der Verantwortung für künftige Generationen verpflichteten Finanzpolitik – folgende Herausforderungen zu bewältigen:

  • Die Investitionen zur Weiterentwicklung der Reutlinger Schulen u.a. zumGemeinschaftsschulen müssen finanziert werden.

  • Für die soziale Daseinsvorsorge müssen ausreichend Mittel bereitgestellt werden: Kinderbetreuung, Reutlinger Gutscheinheft, Altenpflege, Kampf gegen Armut.

  • Die vielfältigen Angebote in der Reutlinger Kulturlandschaft benötigen eine solide Finanzierung.

  • Damit das Verkehrsprojekt ‚Regionalstadtbahn‘ so bald als möglich umgesetzt werden kann, müssen Rückstellungen gebildet werden.

Grüne Finanzpolitik jongliert nicht mit Zahlen.

Grüne Finanzpolitik verbessert den Alltag.

 

Stadt | Wirtschaft

Wirtschaftsförderung in unserem Sinn heißt: Regionale Produkte stärken und Arbeits- und Ausbildungsplätze fördern, Flächenverbrauch senken sowie interkommunale Zusammenarbeit intensivieren. Diesen Zielen dient auch der Aufbau von

Netzwerken zwischen Unternehmen, Hochschulen, Verwaltungen und Mandatsträgern und Mandatsträgerinnen. Eine zentrale Herausforderung sehen wir im Beitrag Reutlingens zur Energiewende.

Dazu wollen wir folgende konkrete Aktivitäten unterstützen:

  • Unternehmen fördern, die innovativ in erneuerbare Energien, Umwelt und Klimaschutz investieren.

  • Reutlingen soll bis zum Jahr 2030 einen großen Teil der verbrauchten Energie selbst erzeugen und so „Innovative Energiestadt“ werden

  • Regionale Wirtschaftskreisläufe sollen mehr Direktvermarktung ermöglichen.

  • Unsere Zugehörigkeit zum Biosphärengebiet Schwäbische

    Alb soll stärker als bisher die Attraktivität unserer Stadt steigern.

  • Fairtrade – Standards sollen zunehmend angewandt werden.

  • Die Gewinne aus dem Verkauf von Strom und Gas gehören den Bürgerinnen und Bürgern. Es soll die Möglichkeit geprüft werden, die Anteile der EnBW an der FairEnergie wieder zurück zu kaufen.

Grüne Wirtschaftspolitik heißt nachhaltig Wirtschaften.

Grüne Wirtschaftspolitik leistet einen Beitrag zur Energiewende.

Naturschutz

Pressemitteilung zum Tag des Baumes 25. April 2017

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Bild Pressemitteilung zum Tag des Baumes 25. April 2017

am Dienstag, 25. April wird landesweit der "Tag des Baumes" begangen.
Unsere Fraktion setzt sich seit vielen Jahren für den Erhalt des
Baumbestands in Reutlingen ein, Themen wie Stadtklima und Naturschutz im
urbanen Raum halten wir für eines der wichtigen Themen bei unserer
weiteren Stadtentwicklung.

Mehr Information zu:: Pressemitteilung zum Tag des Baumes 25. April 2017

Aktion zum Tag des Baumes am 25. April 2014

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Diesen Tag nahmen wir von den Grünen und Unabhängigen gemeinsam mit dem Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen zum Anlass auf die Bedeutung von Bäumen im Stadtgebiet aufmerksam zu machen.

Pressemitteilung 28.04.2014

Mein Freund der Baum ist tot – ein Baum-Rundgang durch die Innenstadt mit Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion die Grünen und Unabhängigen

 

Zum „Tag des Baumes“ am 25. April veranstalteten die Grünen und Unabhängigen im Gemeinderat sowie der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen einen Rundgang um über vergangene und anstehende Fällungen von Bäumen im Stadtgebiet zu informieren.

„Wir wollen den Baumbestand in Reutlingen so weit wie möglich schützen und beantragen schon seit Jahren eine entsprechende Baumschutzverordnung“, weiß Rainer Buck. Vorbild seien Städte wie Karlsruhe, Freiburg und Stuttgart. „Bereits viermal wurde ein entsprechender Antrag von uns abgelehnt. Und dies obwohl immer mehr Bürgerinnen und Bürger sich über den Umgang mit Bäumen in der Stadt ärgern“

Der alte Baumbestand könne bei wichtigen und sinnvollen Sanierungsarbeiten und Bauvorhaben geschützt werden, so Gabriele Janz. Gerade in urbanen Gebieten mit viel Verkehrsaufkommen oder in Fußgängerzonen gehöre der Schutz von Baumpflanzungen zu den zentralen Aufgabenbereichen der Grünflächenämter. Um Schatten zu spenden, aber auch um Co2 zu speichern. Eine 120 jährige und etwa 35 Meter hohe Buche mit einem Durchmesser von einem halben Meter (gemessen auf 1,3 Meter Höhe) hat ein Trockengewicht von 1,9 Tonnen, also rund 0,95 Tonnen Kohlenstoff. Dies multipliziert mit 3,67 ergibt 3,5 Tonnen CO2, so Cindy Holmberg. Das ist vor allem vor dem Hintergrund interessant, dass im Jahr 2008 laut Reutlinger Klimaschutzkonzept die Co2 die jährliche Emission pro Einwohner bei etwa 4,3 Tonnen lag.

Um mögliche Beeinträchtigungen der sensiblen Wurzelbereiche und Stämme zu verhindern, werde häufig ein mechanischer Schutz rund um die Baumscheibe angebracht, etwa aus Metallstäben, durch geeignete Abdeckplatten oder durch Pflöcke und Poller rund um den Baum.

Es könne im Zuge der Verdichtung zwar nicht jeder Baum „gerettet“ werden, erläuterte Rainer Buck. Doch auch hierfür gebe es Lösungen. So könnten die anfallenden Ausgleichsmaßnahmen höherwertig angesetzt werden. Es könnten auch kleinere brachliegende, städtische Flächen mit heimischen Bäumen und Sträuchern begrünt werden und so Eingriffe im innerstädtischen Bereich direkt ersetzt und kompensiert werden. Die Grünen in Reutlingen sehen die Baumschutzsatzung nicht als Mittel um Bürger zu drangsalieren, viel eher als Leitfaden, auch für die Stadt selbst. „Vorbild sollten die Stadt und die GWG sein. Das Bewusstsein für innerstädtische wertvolle Grünflächen und Bäume sowie die Einsicht bei Eingriffen dem ökologischen Wert entsprechend Ersatz zu pflanzen - das können wir bis heute nicht erkennen, so Cindy Holmberg.

 

Mehr Information zu:: Aktion zum Tag des Baumes am 25. April 2014

öffentlicher Raum

NACHHALTIG - Grüner Stadtspaziergang zum »Tag des Baumes«: Schutzverordnung und Ökokonto gefordert

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Bild NACHHALTIG - Grüner Stadtspaziergang zum »Tag des Baumes«: Schutzverordnung und Ökokonto gefordert

REUTLINGEN. Stadtbäume bewegen Menschen. Besonders intensiv, wenn sie abgesägt werden. »Die meisten Anliegen, die an uns herangetragen werden, haben mit Bäumen zu tun«, sagte Rainer Buck beim Stadtspaziergang zum »urbanen Grün«, zu dem die Ratsfraktion der Grünen und Unabhängigen und der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen passgenau zum Tag des Baumes am Montag geladen hatten.

Grüner Stadtspaziergang: Bäume brauchen Freunde

VON ANDREA GLITZ

den ganzen Artikel finden Sie auf GEA.de  http://gea.de/region+reutlingen/reutlingen/gruener+stadtspaziergang+baeume+brauchen+freunde.4776188.htm

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